2026-10-18 Wolfgangseelauf 2026 – Urlauben und Laufen mit Freunden

Der Wolfgangseelauf findet immer am dritten Oktoberwochenende statt. Für mich zählt er zu den landschaftlich schönsten und stimmungsvollsten Laufveranstaltungen Österreichs.

An der heurigen 54. Auflage nahmen in allen Bewerben rund 7.000 Teilnehmer:innen aus etwa 60 Nationen teil. Mit dabei waren auch wir vier Starter aus Wien.

Seit 2021 ist es für uns vier befreundete Pärchen zur Tradition geworden, jedes Jahr an diesem Wochenende nach St. Wolfgang zu fahren. Genauer gesagt wohnen wir im Ortsteil Ried, wo wir stets im Leopoldhof der Familie Falkensteiner unterkommen.

Der Leopoldhof bietet mit seinen Komfortzimmern, seiner 3.500 m² großen Wellnessoase und dem Landgasthof mit ausgezeichnetem Essen alles, was unser Herz begehrt. Nicht unbedingt günstig – aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Die ersten beiden Male startete ich beim Marathon, dessen Start in Bad Ischl liegt, rund 15 Kilometer entfernt. In den nächsten beiden Jahren nahm ich am 27-Kilometer-Klassiker rund um den Wolfgangsee teil.

Im vergangenen Jahr musste ich mich leider wegen einer Verletzung mit der Zuschauerrolle begnügen.

Für heuer war geplant, dass die vier Herren den 27-Kilometer-Lauf in Angriff nehmen und die Damen sich dem Wandern in der wunderschönen Gegend sowie dem Wellnessen widmen würden.

Leider kam es anders. Richi erlitt eine Woche vor dem Lauf eine Rippenprellung, Peter eine Muskelzerrung.

Also wechselte Peter auf die 5,2-Kilometer-Distanz. Heuer gesellte sich erstmals Harald zu uns, der ebenfalls beim 5,2-Kilometer-Panoramalauf an den Start ging. Richi blieb leider nur die Zuschauerrolle.

Richard und ich konnten wie geplant die 27 Kilometer lange Seerunde gemeinsam in Angriff nehmen. Wir hatten eine Zielzeit von etwa drei Stunden eingeplant.

Wie schon in den vergangenen Jahren war der Wettergott aufseiten des Veranstalters und der Teilnehmer:innen. Am Renntag schien nach frühmorgendlichem Nebel die Sonne. Es war windstill und angenehm warm.

Richard und ich reihten uns am Anfang der dritten von drei Startgruppen in das Starterfeld ein. Dort waren wir genau richtig aufgehoben.

Bis zum Fuß des Falkensteins, der rund drei Kilometer entfernt liegt und etwa 250 Höhenmeter mit sich bringt, hielten wir unser Tempo moderat. Den ersten, flacheren Anstieg trabten wir langsam hinauf; den folgenden steileren Abschnitt bewältigten wir ebenfalls kontrolliert.

Die Stimmung auf der Strecke war großartig. Vor allem in den größeren Orten St. Gilgen und Strobl feuerten uns zahlreiche Zuschauer:innen an.

Zeitmäßig lagen wir gut im Plan. Nach etwa 22 Kilometern wurden wir allerdings vom Drei-Stunden-Pacemaker überholt. Wir behielten ihn bis ins Ziel im Auge. Auf den letzten zwei Kilometern konnten wir noch einmal zulegen und überquerten die Ziellinie nach etwa 2:58 Stunden.

Das begeisterte Publikum empfing uns im Ziel mit großem Jubel. Wie jedes Jahr herrschte in St. Wolfgang eine ganz besondere Stimmung.

Auch Peter und Harald konnten ihren Bewerb mit sehr zufriedenstellenden Zeiten beenden.

Das Podium der Männer beim 27-Kilometer-Klassiker war fest in kenianischer Hand. Kiprop Adams von run2gether gewann in 1:29:23 Stunden.

Der Sieg bei den Frauen ging an Amelie Muss aus Österreich, die eine Zeit von 1:47:05 Stunden erreichte.

Den Marathon der Männer gewann Markus Schreiner aus Österreich in 2:49:38 Stunden – mit einem sagenhaften Vorsprung von fast acht Minuten auf den Zweitplatzierten.

Bei den Frauen siegte Daniela Karigl, ebenfalls aus Österreich, in 3:21:50 Stunden.

Der Wolfgangseelauf 2027 findet am 17. Oktober statt – und wir werden wieder dabei sein. Die Zimmer im Leopoldhof haben wir bereits reserviert.

 

Weitere Informationen:

www.wolfgangseelauf.at

www.leopoldhof.at